6. Januar 2009 Seminar Herz-Jesu 
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Was ist Tradition?
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Tradition
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Was ist Tradition?

Im Motu proprio "Ecclesia Dei" Johannes Pauls II. vom 2. Juli 1988, das die "Exkommunikation" über Mgr. Marcel Lefebvre und die von ihm am 30. Juni desselben Jahres geweihten Bischöfe aussprach und diese Bischofsweihen als "schismatischen Akt" bezeichnete, heißt es, die Gegensätze zwischen der Priesterbruderschaft St. Pius X. und dem konziliaren Rom seien letztlich in einem "unvollständigen und widersprüchlichen Begriff der Tradition" seitens der Priesterbruderschaft zu suchen: "unvollständig, da er den lebendigen Charakter der Tradition nicht genug berücksichtigt". Vor allem aber sei "ein Traditionsbegriff unzutreffend und widersprüchlich, der sich dem universalen Lehramt der Kirche widersetzt, das dem Bischof von Rom und dem Kollegium der Bischöfe zukommt. Denn niemand kann der Tradition treu bleiben, der die Bande zerschneidet, die ihn an jenen binden, dem Christus selbst in der Person des Apostels Petrus den Dienst an der Einheit in seiner Kirche anvertraute."

Wir wollen das vorerst einmal so stehen lassen und entnehmen dem zunächst nur, daß es bei den Differenzen zwischen der Priesterbruderschaft und dem konziliaren Rom wesentlich nicht um die Frage unerlaubter Bischofsweihen, auch nicht um die Frage der heiligen Messe allein, sondern um die Frage der Tradition der katholischen Kirche geht.

Das ist Grund genug für die Priesterbruderschaft St. Pius X., die man ja nicht umsonst auch "Traditionalisten" nennt, der katholischen Tradition einen Platz im "Worldwide Web" zu sichern. Eben dem dient die vorliegende Website Trad.info.

Was aber ist Tradition?

Tradition bedeutet "Weitergabe". Im katholischen Sinn wird darunter verstanden die Weitergabe jenes göttlichen Glaubensschatzes, des "depositum fidei", den der Gottmensch Jesus Christus der von Ihm gestifteten katholischen Kirche hinterlassen hat. Dieser Glaubensschatz umfaßt die vollständige göttliche Offenbarung sowie alle göttlichen Einrichtungen und Stiftungen, die Jesus Christus Seiner Kirche übergeben hat, besonders die heilige Messe und die 7 Sakramente.

Jesus Christus hat diesen Glaubensschatz den Aposteln und deren Nachfolgern zu treuen Händen übergeben und ihnen den Heiligen Geist verheißen, nicht damit sie "anstelle Seiner Offenbarung eine neue Lehre verkünden, sondern damit sie mit Seiner Hilfe die von den Aposteln weitergegebene Offenbarung, d.h. das anvertraute Gut des Glaubens, heilig behüten und treu auslegen", wie es im Dekret "Pastor aeternus" des I. Vatikanischen Konzils heißt.

Die heilige Tradition ist also zunächst einmal unveränderlich. Die Offenbarung, die Christus den Aposteln übergeben hat, ist mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen. Es kommt nichts Neues hinzu. "Das anvertraute Gut getreu weitergeben, ist unsere ganze Aufgabe", schreibt Weihbischof Tissier de Mallerais.

Beim heiligen Paulus hat die Tradition in ihrer Unveränderlichkeit Vorrang vor allem anderen: "Wie wir schon sagten, so sage ich nun noch einmal: Wenn jemand euch ein anderes Evangelium verkündet, als ihr empfangen habt, so sei er verflucht!" (Gal 1,9) - "Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus: Zieht euch zurück von jedem Bruder, der ungeordnet lebt und nicht nach der Überlieferung, die sie von uns empfangen haben" (2Thess 3,6).

"Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch auch überliefert habe" (1Kor 11,23), rühmt sich der heilige Paulus. "Tradidi quod et accepi - Ich habe weitergegeben, was ich empfangen habe", steht auf dem Grab Erzbischof Marcel Lefebvres. Er wollte nie etwas anderes sein als jener getreue Zeuge der katholischen Tradition, der er auch gewesen ist.

"Ich wünschte mir, daß man auf mein Grab schreibt - zweifellos wird dieser Tag nicht mehr lange auf sich warten lassen: ‚Tradidi quod et accepi'. Dies sind Worte des hl. Paulus: ‚Ich habe empfangen, was ich euch auch überliefert habe' (1 Kor 11, 23). Ich erfinde nichts. Ich bin nur ein Briefträger, der einen Brief bringt. Diesen Brief habe ich nicht selbst geschrieben. Die Botschaft, dieses Wort Gottes, ist von Gott, Unserem Herrn Jesus Christus selbst. Durch unsere lieben Priester, die heute anwesend sind, haben wir Ihnen diese Botschaft weitergegeben. Auch durch alle anderen erhielten Sie diese Botschaft, die davon überzeugt waren, daß sie gegen diese Flut der Apostasie in der Kirche Widerstand leisten müssen, um den Glauben aller Zeiten zu bewahren und an die Gläubigen weiterzugeben. Wir sind nur Überbringer dieser Botschaft, des Evangeliums, das uns Unser Herr Jesus Christus gegeben hat. Zugleich sind wir die Überbringer der Mittel für unsere Heiligung, der wahren heiligen Messe und der wahren Sakramente, die wahrhaft das geistliche Leben spenden" (Mgr. M. Lefebvre am 30.6.1988). "Tradidi quod et accepi", dieses Motto haben auch wir für unsere Seiten gewählt.

Lebendige Tradition

Die katholische Tradition ist dennoch nicht starr, sondern höchst lebendig. Wir können sie vergleichen mit dem in jedem Zellkern eines Organismus gespeicherten Erbgut. Ein und dasselbe Erbgut wird immer wieder unverändert an jede neu gebildete Zelle weitergegeben. Das ist die Grundlage für Leben und Wachstum des Organismus. Eine Veränderung im Erbgut bedeutet nicht Leben und Gesundheit, sondern Krankheit, Verfall und Tod.

Ebenso kann die Kirche als Organismus, als mystischer Leib unseres Herrn Jesus Christus, nur leben und wachsen auf der Grundlage ihrer stets unverändert weitergegebenen göttlichen Überlieferung. Sie bildet die Grundlage für das geistige Leben jedes einzelnen Gläubigen. "Der Gerechte lebt aus dem Glauben" (Röm 1,17; Gal 3,11). Diesen Glauben aber schenkt und verbürgt ihm die Tradition. "Doch wie sollen sie anrufen, an den sie nicht glaubten? Wie aber sollen sie glauben, von dem sie nicht hörten? Und wie sollen sie hören, wenn niemand verkündet? Wie aber sollen sie verkünden, wenn sie nicht ausgesandt wurden? So kommt also der Glaube aus der Botschaft, die Botschaft aber durch das Wort Christi" (Röm 10,14.15.17).

Wo die Tradition schwindet, schwindet das religiöse Leben - wie es uns heute eindrucksvoll vor Augen steht: Kirchen, Seminare, Klöster leeren sich und werden geschlossen, weil man die Tradition und damit die Ader des geistlichen Lebens verlassen hat.

Die Tradition ist auch insofern lebendig, als sie ihre Grundsätze und Prinzipien auf die jeweiligen Zeiten und Umstände anzuwenden versteht, so wie ein Baum, der sich den Gegebenheiten anpaßt, ohne sein Wesen zu ändern, indem er z.B. einen besonders kräftigen Stamm ausbildet, wo er den Winden besonders ausgesetzt ist. "Also gibt es in der Überlieferung eine Lebenskraft, insofern sie fähig ist, auf jede Epoche übertragbar zu sein", so Mgr. Tissier de Mallerais.

Insbesondere zeigt sich diese Lebenskraft im Kampf gegen Angriffe und Irrtümer - wie auch ein Organismus solange gesund und kräftig ist, als er gegen eindringende Krankheitskeime Widerstand leisten kann. Mgr. Tissier: "Die Tradition ist lebendig, insofern sie vor allem darauf aus ist, gegen die Irrtümer der jeweiligen Epoche anzukämpfen und den Gefahren zu trotzen, welche in jedem Jahrhundert den Seelen drohen." Nur eine kämpferische Tradition ist auch eine lebendige Tradition.

"In der Welt habt ihr Drangsal" (Joh 16,33), sagt Unser Herr, und: "Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen" (Joh 15,20). Die Kirche wird also immer bedrängt werden und immer zu kämpfen haben. Wo der Kampf aufhört, ist das Leben am Schwinden. Pius IX. schrieb 1862: "Aufgrund ihrer göttlichen Stiftung muß die Kirche die große Sorgfalt aufbringen, das anvertraute Gut des göttlichen Glaubens unversehrt und unverletzt zu bewahren, ohne Unterlaß mit allen Kräften über das Heil der Seelen wachen und ganz große Aufmerksamkeit der Aufgabe zuwenden, alles, was dem Glauben widerspricht und das Heil der Seelen auf irgendwelche Weise gefährdet, zu entfernen und auszuschließen." Nichts zeigt so sehr den Abfall des II. Vatikanischen Konzils von der Tradition der Kirche wie die Tatsache, daß man nicht mehr verurteilen, die Irrtümer nicht mehr bekämpfen wollte. Selbst der grauenhafte Wahn des Kommunismus wurde trotz einer Petition mit 400 Unterschriften von Konzilsvätern nicht verurteilt. Man hatte die lebendige Tradition verlassen, man hatte aufgehört zu kämpfen, man gab die Kirche den eindringenden Irrtümern und ihren Feinden preis.

Ein Organismus, der keine Abwehrkräfte hat, geht zugrunde. Die Tradition hat ihre Abwehrkraft immer unter Beweis gestellt. Sie besitzt sie auch heute noch und hat daher die Fähigkeit, den gesamten Organismus der Kirche neu zu beleben. Dazu ist es freilich nötig, daß man sie nicht in ein "Reservat" einschließt, sondern sie in ihre Rechte wieder einsetzt.

Fortschritt in der Tradition

Ist die Tradition etwas Lebendiges, dann muß es trotz allem in ihr auch Entwicklung und Fortschritt geben, wie dies auch bei einem Organismus der Fall ist. Der hl. Vinzenz von Lérins sagt: Im Glauben gibt es "wirklich einen Fortschritt, aber keine Veränderung". "Fortschritt liegt vor, sobald eine Sache an und für sich größer wird, eine Veränderung findet statt, wenn etwas in etwas anderes verwandelt wird." Ebenso ist es ja auch bei einem lebendigen Organismus, der wächst und sich entwickelt, ohne seine Identität zu ändern. "Deshalb müssen die Kenntnisse, das Wissen und die Weisheit sei es jedes einzelnen, sei es von allen, sei es der Einzelperson, sei es der Kirche, wachsen und kräftig zunehmen, entsprechend den Umständen der Zeit und des Lebensalters, aber nur in der Art, d.h. beim selben Dogma im selben Sinn und in der gleichen Bedeutung - in eodem dogmate, eodem sensu, eademque sententia."

D.h. also z.B. Glaubenslehren können im Lauf der Zeit klarer erfaßt und entwickelt werden, von impliziten zu expliziten Wahrheiten werden. "Demnach nimmt die Zahl der Glaubensartikel nicht zu, aber ein Fortschritt in der ausdrücklichen Entfaltung der Wahrheiten, die im Glaubensschatz enthalten sind, findet statt" (Mgr. Tissier de Mallerais). Unser Herr sagt: "Darum ist jeder Schriftgelehrte, der durch die Schule des Himmelreiches ging, einem Hausvater gleich, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt" (Matth 13,52). Auch das "Neue", das er hervorholt, war also bereits in dem Schatz enthalten. Es ist nicht wirklich neu, es wird nur hervorgeholt und auf neue Weise ins Licht gerückt.

Auf diese Weise ist die Dogmenentwicklung in der Kirche zu verstehen. Die Dogmen sind keine neuen Glaubenswahrheiten, die vorher nicht geglaubt worden wären. Sie waren immer schon mindestens implizit im Glaubensschatz enthalten und wurden nur klarer ausgedrückt und gefaßt. Es ist wie bei einem Blatt, das in einer Knospe steckt und sich dann entfaltet. "Dieser Wandel ist keine substanzielle Veränderung, sondern eine organische Entfaltung der Sache, die schon zu Beginn ganz darin eingeschlossen war."

Daraus folgt zum einen, daß es insbesondere keine Widersprüche geben kann in der homogenen Entfaltung der Tradition. Es ist nicht möglich, daß ein späteres Dogma einem früheren widerspricht. Zum anderen folgt daraus, daß es keinen grenzenlosen Fortschritt, keine Entwicklung ins Unendliche gibt. So wie die Glieder eines Organismus nicht endlos wachsen, sondern irgendwann ihre vollkommene Form und Reife erlangt haben, so auch die Entwicklung in der Tradition. Wenn z.B. eine Wahrheit als Dogma formuliert ist, ist sie an den Zielpunkt ihrer Reifung gelangt und kann nicht weiter entwickelt oder verbessert werden. Mgr. Tissier de Mallerais: "Die definierten Wahrheiten können nicht verbessert werden, so sagt die katholische Lehre; das bedeutet, sie sind nicht mehr fähig für einen Fortschritt (in der Präzisierung) und müssen immer in demselben Sinn (eodem sensu eademque semper sententia) geglaubt werden, wie der Antimodernisteneid sagt. Da sie mit der Hilfe des Heiligen Geistes ganz genau definiert wurden, sind sie weiteren Entwicklungen nicht mehr unterworfen, was auch für die sprachliche Formulierung gilt."

Dasselbe gilt auch für andere vom Heiligen Geist gelenkte Entwicklungen innerhalb der Kirche, etwa für die Liturgie. Auch die Liturgie hat gewisse Entwicklungen durchgemacht. "Die sog. Messe des hl. Papstes Pius V. ist das Ergebnis eines über Jahrhunderte andauernden liturgischen Fortschrittes. Zeitalter um Zeitalter haben Stück für Stück die Gebete der heiligen Messe (des Ordo Missae) und die anderen liturgischen Gebete des Missale gleichsam fein geschliffen und ziseliert und auf diese Weise das unschätzbare Kleinod geschaffen, das der hl. Papst Pius V. nur noch kodifizierte (gleichsam heiligsprach). … Aber als der hl. Pius V. im Jahre 1570 durch die Bulle Quo primum die Messe kodifiziert, erreicht er den Gipfel, der nicht mehr überschreitbar ist. … Wir dürfen also fest behaupten, daß diese hl. Messe der unüberbietbare Ausdruck für unseren Glauben und unsere Anbetung ist."

Es ist wiederum bezeichnend für das II. Vatikanische Konzil und die daraus hervorgegangenen "Reformen", daß man sich über diese lebendige Tradition hinweggesetzt hat und unter wenigstens angeblichem Rückgriff auf frühere Formen eine neue, keineswegs organisch gewachsene, sondern gekünstelte Liturgie konstruierte. Dies ist ein wenig so, als wollte man einen gewachsenen Baum umhauen, um aus seinem Wurzelstock einen neuen Baum zu schnitzen. Es ist überhaupt kennzeichnend für die Neuerer in der Kirche, daß sie unter Mißachtung der lebendigen Tradition versuchen, auf Älteres "zurückzugreifen", was in Wirklichkeit ein Rückschritt und kein Fortschritt ist, eine Art Regression, so wie wenn ein Erwachsener in Verhaltensweisen seiner Kindheit zurückfällt. Dies würde man kaum als einen Fortschritt, sondern vielmehr als Krankheitssymptom werten. Dies geschieht jedoch tatsächlich z.B. in der "Neuen Theologie", die die gesamte scholastische Theologie seit dem Mittelalter vernachlässigt, um zu "früheren Formen der Patristik" zurückzukehren.

Tradition und Petrusamt

Es ergibt sich aus dem Gesagten mit ausreichender Deutlichkeit, daß der "unvollständige und widersprüchliche Begriff der Tradition" nicht auf seiten der Priesterbruderschaft liegt. Ist es nicht vielmehr widersprüchlich, zu ermahnen, wie dies das genannte Motu proprio tut: "Die Breite und Tiefe der Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils machen nämlich neue und vertiefte Untersuchungen notwendig, in denen die Kontinuität des Konzils mit der Tradition klar hervorgehoben wird, vornehmlich in jenen Bereichen der Lehre, die, weil sie vielleicht neu sind, von einigen Teilgruppen der Kirche noch nicht recht verstanden wurden"? Wie nämlich ist es möglich, daß einerseits eine "Kontinuität des Konzils mit der Tradition" behauptet wird, wenn es gleichzeitig offensichtlich "Bereiche der Lehre" gibt, die "vielleicht neu" sind? Tatsächlich gibt es genügend solcher neuer Lehren im II. Vatikanum, die in eindeutigem Widerspruch zur Tradition stehen. Selbst Kardinal Ratzinger zögerte nicht, das Konzil einen "Anti-Syllabus" zu nennen, also einen direkten Widerspruch zu der von Papst Pius IX. ausgesprochenen Verurteilung der modernen Irrlehren.

Wenn auch das kirchliche Lehramt "das sichere Charisma der Wahrheit empfangen" hat, wie dasselbe Motu proprio, gestützt auf das II. Vatikanum, betont, so doch in demselben Sinn, wie ihn das I. Vatikanum vorgegeben hat: nicht um Neues zu definieren, sondern um das Empfangene getreu zu bewahren und auszulegen. Das Lehramt steht nicht über der Tradition, sondern in ihrem Dienst. Wenn es auch richtig ist, daß niemand der Tradition treu bleiben kann, "der die Bande zerschneidet, die ihn an jenen binden, dem Christus selbst in der Person des Apostels Petrus den Dienst an der Einheit in seiner Kirche anvertraute", so ist doch auch der Umkehrschluß wahr, daß niemand diese "Bande zerschneidet", der nichts anderes tut als der Tradition treu zu bleiben. Tradition und Petrusamt können sich, recht verstanden, nicht widersprechen. Wo ein Nachfolger Petri der Tradition widerspricht, wird er seinem eigenen Amt untreu, und niemand "zerschneidet die Bande" mit ihm, indem er der Tradition und damit dem Petrusamt treu bleibt.

Die Priesterbruderschaft will also nichts anderes, als die Tradition der katholischen Kirche treu zu bewahren, um aus ihr zu leben, und sie weiterzugeben, damit auch andere aus ihr leben können. Sie glaubt, damit auch der Kirche insgesamt den besten Dienst zu erweisen, indem sie ihren Lebensquell bewahrt, aus dem eines Tages das übernatürliche, göttliche Leben wieder die ganze Kirche erfüllen und befruchten wird. Diesem Ziel dienen die vorliegenden Seiten.

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